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Sind Online-Communities noch zeitgemäß?

Beitrag verlinken am 14.09.2011 geschrieben
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Als Community of Knowledge stellen wir uns die Frage, ob nach dem Web 2.0 das Offline 1.0 folgt. Schließlich liegen Bar Camps voll im Trend!

Wir wollen in der Session mit Euch reden und herausfinden, wie ihr Euer Wissen und Eure Erfahrungen im on- und offline Alltag austauscht. Von welchen Best Practice-Beispielen könnt ihr berichten? Welche Medien, Communities oder Tools nutzt ihr? Und Offline wie läufts da so?

Beitrag wurde am 14.09.2011 vom Verfasser bearbeitet
Beitrag verlinken am 15.09.2011 geschrieben
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Natürlich sind Online-Communities noch zeitgemäß, Ingo. Was für eine Frage…

Gerade im Bereich WM schießen sie momentan ja wie Pilze aus der Erde (GfWM XING-Gruppe, WM-Magazin XING-Gruppe, Wissenspartnerschaft XING-Gruppe, Cogneon mixxt-Community). Ob das alles Sinn macht ist eine andere Frage…

Zu BarCamps…
Der Sinn von solchen Veranstaltungen ist es doch, um die Offline-Veranstaltung herum eine Online-Community zu bilden. Leider kriegen das bisher nur wenige hin oder wollen es (aus kurzfristigen Effizienzgründen) gar nicht hinkriegen…

Viel Spass beim gkc. Bin leider nicht dabei!
Boris 4xingKM

Beitrag verlinken am 15.09.2011 geschrieben
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Interessantes Thema in einer Zeit, in der die eigenen konstruktiven Beiträge von Community-Teilnehmern tendenziell abnehmen.

Bin auf die Session gespannt. Ich würde auch das Thema so lassen, auch wenn es letztendlich sicher darum geht "Wie sind Online-Communities zeitgemäß?"

LG Dirk

Beitrag verlinken am 15.09.2011 geschrieben
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@Boris: So klar ist das glaube ich nicht. Schließlich entstehen - z.B. in Berlin auch neue Offline-Formate wie z.B. die SocialBar, die aus einem BarCamp heraus entstanden ist und sich das Ziel gesetzt hat Leute vor Ort wieder zusammenzubringen. Für mich ist interessant, dass es immer mehr Angebote gibt, es aber gar nicht ganz klar ist, wo eigentlich die Bedürfnisse liegen und @Dirk ja, es ist auch so dass die Aktivität innerhalb von Online-Communities tendenziell zurück geht. Warum ist das so?

Beitrag verlinken am 15.09.2011 geschrieben
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Interessant ist hier auch zu verstehen, welchen Nutzen/Funktionen/Bestandteile der offline Kommunikation durch Online-Communities versucht werden zu kompensieren oder zu ersetzen. Dies ergibt sich vor allem aus dem Drang der schnelleren, zeitlich und örtlich unabhängigen Kommunikation.

Doch bieten sowohl offline als auch online Communities bestimmte Vorzüge oder Eigenheiten, die nur mit ihnen zu erreichen sind. Eine Verbindung von offline und online oder ein gegenseitiges Komplementär zur Kommunikation und natürlich um Erfahrungsaustausch wäre interessant in diesem Rahmen zu diskutieren.

Beitrag verlinken am 18.09.2011 geschrieben
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Hallo Ingo, Dirk und Andre!

Wie war die Session, Ingo? Erkenntnisreich? Wart ihr anderen zwei auch dabei? Würde mich freuen, wenn es darüber hier oder auf der Community of Knowledge einen Bericht gibt. Mich als "sabattical" Moderator von xingKM interessiert das natürlich ausserordentlich. Habe mir deswegen auch gleich Eure MindMap dazu angeschaut. Ist die aus der Session heraus entstanden oder von Euch als Impulsgeber vorbereitet worden?

In der Tat möchte ich eigentlich auch mit xingKM den Weg in die Realität gehen (s. Der xingKM-Weg) und dabei eigentlich schon bestehende "Angebote" berücksichtigen. Darüber hinaus könnte man eigentlich über das xingKM wiki versuchen, solche gerade aktuellen Formate wie BarCamp, OpenSpace & Co. auch virtuell anzubieten. Eigentlich!...

Und, ich bin natürlich ganz bei André: Online und offline sollten sich ergänzen (Stichwort: Synergien schaffen).

Leider sehe ich die Tendenz, dass sich immer öfter Online-Communities nur aus Vertriebs-/Marketingzwecken, Konkurrenerwägungen oder Hypezwängen, nach dem Mini-Max-Prinzip, um Offlline-Events und -Communities formieren. Auf lange Sicht wird sich das nicht rechnen. Schlimmer aber noch ist, dass solche "Communities" die erheblichen Potentiale, die in echten Online-Communities stecken konterkarieren. Eine Online-Comunity, die nur um eine best. Offline-Veranstaltung herum aktiviert wird bzw. aktiv ist und bei der sich keiner der Initiatoren in geringstem Maße um die Pflege kümmert, geschweige denn die Mitglieder dazu anhält, wäre solch ein Beispiel...

 

Zur Frage "Warum geht die Aktivität innerhalb von Online-Communities tendenziell zurück?"...

Hier sehe ich einen starken Zusammenhang zur konjukturellen Lage (Stichwort: Zeit!). Wenn das Geschäft läuft, dann hat man weniger Zeit sich idealermaßen kontinuierlich und konstruktiv in Online-Communities zu engagieren. Bei Offline-Communities bzw. -Events ist das anders...

 

Grüsse vom jetzt doch schon herbstlichen Oberrhein

Boris

 

P.S.: Dirk, Deine Session zum sinnvollen Umgang mit Kommunikationswegen scheint auch angekommen zu sein (s. Hannes' tweet). Krieg ich davon auch einen Bericht?

Beitrag wurde am 18.09.2011 vom Verfasser bearbeitet
Beitrag verlinken am 18.09.2011 geschrieben
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Worin liegen nun die Bedürfnisse, Ingo? Wo geht die Tendenz hin? Online oder offline?

Meines Erachtens zeichnen die Zehn Socialbar-Gebote ein sehr schönes Bild, wo die Bedürfnisse der Menschen liegen. Dies gilt sowohl für offline aber auch für online. Wir sind im Zeitalter von Stuttgart 21, wo sich nicht mehr alle ein X für ein U vormachen lassen. Ehrliche "Angebote" werden geschätzt und sind beständig.

Die zehn Socialbar Gebote:

  1. Du sollst nicht einfach den üblichen Mist rauswerfen.
  2. Du sollst nicht von der Bühne verkaufen: Weder deine Organisation, deine Waren, deine Schriften, noch dein verzweifeltes Bedürfnis nach Funding; auf dass Du nicht als Redner in tiefe Finsternis gesetzt wirst.
  3. Du sollst nicht die Zeit derjenigen stehlen, die dir zuhören. Komm zum Punkt.
  4. Du sollst nicht die Rede vom Bildschirm ablesen. Sei kreativ.
  5. Du sollst echten Mehrwert bieten. Teile, was nie zuvor (mit-)geteilt wurde. Gibt dem Publikum etwas, an das sie sich erinnern werden.
  6. Du sollst authentisch sein. Sprich genauso von deinen Fehlern wie von deinem Erfolg.
  7. Du sollst eine Geschichte erzählen. Wecke Neugier und Leidenschaft.
  8. Du sollst Fragen stellen. Denke in Kooperation mit dem Publikum, nicht in Konkurrenz.
  9. Du sollst verständlich sein. Eröffne durch Beispiele den Zugang zu komplexen Zusammenhängen.
  10. Du sollst dich jederzeit daran erinnern: Lachen ist gut.

Die Socialbar ist dafür ein gutes Beispiel. Meiner Kenntnis nach sind zumindest zwei der Initiatoren Mitglieder von DNAdigital gewesen und zumindest einer von den beiden hat sich dort auch tatkräftig engagiert, gleichzeitig aber auch von Anfang an kritisch damit auseinandergesetzt. DNAdigital ist Geschichte und das Community-Portal wird mittlerweile kräftig gespammt! Warum? Weil es unter dem Deckmantel der Gemeinnützigkeit, im Prinzip nur kommerzgetrieben war. Frag dazu die eine Initiatorin, die die Community gepflegt hat und die aus genanntem Grund ausgestiegen ist.

 

Schade! Und auch schade, dass es leider immer noch einigen guten Verkäufern gelingt einfach nur heisse Luft zu verkaufen.

 

Grüsse in die Hauptstadt

Boris

Beitrag wurde am 18.09.2011 vom Verfasser bearbeitet
Beitrag verlinken am 23.09.2011 geschrieben
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Hallo in die Runde:

danke für die vielen Beiträge hier in der Runde. Leider kann auch ich die Frage „Sind Online-Communities noch zeitgemäß?“ nicht endgültig beantworten. In der Session sind auch sehr unterschiedliche Tendenzen sichtbar geworden. Einige davon habe ich in meinem Blogbeitrag nun nochmal zusammengefasst:

http://blog.community-of-knowledge.de/blog/eindrucke-vom-knowledge-camp-2011-gkc11

Zur Socialbar: Sie ist komplett nicht kommerziell und ehrenamtlich entstanden, was aber nicht heisst, dass es nicht Unterstützer oder Sponsoren gibt ( http://socialbar.de/wiki/%C3%9Cber )

viele Grüße,

Ingo

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Community-Details

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    KnowledgeCamp
    Das Wissensmanagement-BarCamp der GfWM

  • Dein Gastgeber ist

    Simon Dückert

  • Online seit

    01.04.2009

  • Mitglieder

    476

  • Sprache

    Deutsch