Jetzt, mit eingem Abstand zum KnoweldgeCamp 2009, würde ich auch gern ein wenig über die Wirkungen des Formates BarCamp am Beispiel des KnoweldgeCamps nachdenken. Mich treiben die Fragen:
- Sind BarCamps effektive Lernumgebungen?
(Auch im Vergleich zu Trainings und klassischen Kongressen)
- Wer von den Teilnehmern könnte sagen, ob er in Bezug auf die persönlich investierte Zeit,
sehr viel, viel, mäßig viel oder wenig gelernt hat?
- Wenn BarCamps neben anderen Lernformaten stehen würden,
wie sieht die persönliche Präferenz-Reihenfolge aus?
Ich würde mich freuen, wenn dazu Einige ihre persönlkichen Kommentare hinterlassen würden.
Beste Grüße
Karlheinz
Foren
>-Sind BarCamps effektive Lernumgebungen?
ja, es kommt aber auf die art des wissens an. es ist mehr ein trend- und meinungswissen,
das gebildet wird und vom direkten austausch lebt. eher weniger das vertiefte wissen aus trainings.
>- Wer von den Teilnehmern könnte sagen, ob er in Bezug auf die persönlich investierte Zeit,
>sehr viel, viel, mäßig viel oder wenig gelernt hat?
viel.
>- Wenn BarCamps neben anderen Lernformaten stehen würden,
>wie sieht die persönliche Präferenz-Reihenfolge aus?
es kommt auf die wissensart an. fuer das wissen, dass man sich vonkonferenzen verspricht, ist es ein sehr gutes format.
gruesse
gerold
ja, es kommt aber auf die art des wissens an. es ist mehr ein trend- und meinungswissen,
das gebildet wird und vom direkten austausch lebt. eher weniger das vertiefte wissen aus trainings.
>- Wer von den Teilnehmern könnte sagen, ob er in Bezug auf die persönlich investierte Zeit,
>sehr viel, viel, mäßig viel oder wenig gelernt hat?
viel.
>- Wenn BarCamps neben anderen Lernformaten stehen würden,
>wie sieht die persönliche Präferenz-Reihenfolge aus?
es kommt auf die wissensart an. fuer das wissen, dass man sich vonkonferenzen verspricht, ist es ein sehr gutes format.
gruesse
gerold
Hallo Kalle,
ja, dass sind interessante Fragen.
Durch das Format der hohen Selbstorganisation kommen nur Themen auf den Tisch, die wirklich von Interesse für die Teilnehmer sind. Ich suche mir die Sessions aus, die mich interessieren und verlasse sie auch wieder, wenn sie mir nicht gefallen. In den Sessions erfolgt häufig ein Wechsel zwischen geben und nehmen, das heißt zwischen lernen und lehren. Ein tiefes Eintauchen in ein Thema ist möglich und wird durch die Anzahl anwesender Gleichinteressierter begünstigt. Es kann aber auch nur ein oberflächliches "Reinschnupper" sein, um sich eine Meinung zu bilden. Grundsätzlich bietet der Dialog, der in vielen Sessions erfolgt, mehr Möglichkeiten zu verstehen und damit auch zu lernen. All diese Punkt zusammen erzeugen eine starke innere Zufriedenheit und ich habe sehr viel gelernt. Damit ist ein BarCamp für mich eine effektive Lernumgebung, die ich grundsätzlich jeder Konferenz oder jedem Training vorziehen würde.
Gruß & Sonne
Marc
ja, dass sind interessante Fragen.
Durch das Format der hohen Selbstorganisation kommen nur Themen auf den Tisch, die wirklich von Interesse für die Teilnehmer sind. Ich suche mir die Sessions aus, die mich interessieren und verlasse sie auch wieder, wenn sie mir nicht gefallen. In den Sessions erfolgt häufig ein Wechsel zwischen geben und nehmen, das heißt zwischen lernen und lehren. Ein tiefes Eintauchen in ein Thema ist möglich und wird durch die Anzahl anwesender Gleichinteressierter begünstigt. Es kann aber auch nur ein oberflächliches "Reinschnupper" sein, um sich eine Meinung zu bilden. Grundsätzlich bietet der Dialog, der in vielen Sessions erfolgt, mehr Möglichkeiten zu verstehen und damit auch zu lernen. All diese Punkt zusammen erzeugen eine starke innere Zufriedenheit und ich habe sehr viel gelernt. Damit ist ein BarCamp für mich eine effektive Lernumgebung, die ich grundsätzlich jeder Konferenz oder jedem Training vorziehen würde.
Gruß & Sonne
Marc
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